Am Ende sind doch alle ärmer

Am Ende sind doch alle ärmer

Kaum eine Woche vergeht im politischen Berlin ohne Vorschläge für neue Belastungen der Bürger wie eine Vermögenssteuer mit niedrigen Freibeträgen, eine Bodenwertzuwachssteuer oder die Abschaffung der Nichtbesteuerung von Gewinnen bei Immobilienverkäufen nach zehn Jahren.

Der bereits beschlossene Mietendeckel markiert offenbar nur den Anfang eines Weges in die grundlegende Veränderung unseres politischen Systems.

Ihren Weg in die Medien finden die Vorschläge immer wieder über Journalisten, die von Zwangsgebühren für Rundfunkbeiträge finanziert werden.

Es scheint, dass die sogenannte freie Presse sich zumindest teilweise mit der Politik verbündet hat und schon längere Zeit nicht mehr Vierte Gewalt im Staate ist.

Viele Menschen glauben, dass sie von einer Umverteilung profitieren werden, davon ausgehend, dass das Geld der Vermögenden am Ende des Tages bei Ihnen ankommt und dass es Ihnen dann besser geht.

Wir von RHE haben dazu eine Meinung und zitieren einen Bürger der ehemaligen DDR, der folgendes gesagt hat:

Was glaubt ihr denn, wo das Geld aus der Enteignung landet ?

Bei den Geringverdienern, den Wohnungssuchenden, den Bedürftigen ?

Oder bei denjenigen, die den neuen Sozialismus einführen, organisieren, verwalten und überwachen ?

Wir haben das 40 Jahre lang in der DDR erlebt und darunter gelitten.

Wir haben vor 30 Jahren so viel riskiert, als wir auf die Straße gingen und eine friedliche Revolution durchsetzten.

Wir wollen das nicht noch einmal erleben.

Am Ende sind doch alle ärmer.

Alle, bis auf die Bewohner des neuen Wandlitz.

veröffentlicht am
23.1.2020