Die Folgen des Mietendeckels gefährden laut Berechnungen des Bauindustrieverbands Ost zufolge etwa 10.000 Jobs.

RHEditorial 9. Januar 2020

Die Folgen des Mietendeckels gefährden laut Berechnungen des Bauindustrieverbands Ost zufolge etwa 10.000 Jobs

Herzlich wollkommen im neuen Jahr 2020, das in der Hauptstadt ungefähr so begonnen hat, wie das alte endete:

Die Folgen des in Berlin geplanten Mietendeckels gefährden laut Berechnungen des Bauindustrieverbands Ost zufolge etwa 10.000 Jobs.

Bereits seit der Ankündigung der rot-rot-grünen Koalition, in der Stadt eine Mietobergrenze zu planen, seien die Genehmigungen für Modernisierungen und Umbauten stark zurückgegangen.

Modernisierungen oder Umbauten werden von den Eigentümern schlichtweg nicht mehr beauftragt.

Gleichzeitig wendet sich die Berliner Vorsitzende der Grünen gegen den Neubau von Wohnungen auf dem Tempelhofer Feld.

Zur Begründung müssen Nistplätze für seltene Tiere, Frischluftschneisen und Vergleiche mit dem Central Park in New York herhalten.

Wir von RHE meinen dazu:

Das Tempelhofer Feld ist größer als das Fürstentum Monaco.

Dort leben auf 200 Hektar 40.000 Menschen, auf den 300 Hektar des Tempelhofer Feldes lebt keiner.

Es wird auch nicht vollständig als Grünfläche gebraucht, denn rund um das Feld liegen im Abstand von wenigen Kilometern

mit der Hasenheide, dem Naturpark Südgelände, dem Ostpark Gleisdreieck, dem Görlitzer Park, dem Treptower Park und dem Plänterwald sechs große Grünanlagen mit insgesamt 226 Hektar Fläche

Die großen Herausforderungen des neuen Jahres verlangen weniger Ideologie und mehr pragmatisches Handeln.

Die von den Befürwortern geplante Bebauung betrifft nur ungefähr ein Drittel des ehemaligen Flughafengeländes

und ist damit ein Kompromiss zwischen dem wichtigen Naturschutz und dem großen Bedarf an Wohnungen in unserer Hauptstadt.

Ernst M. Ehrenkönig
CEO/ Managing Partner