Wenn der Staat dem Einzelnen die Freiheit nimmt, verarmt die Gesellschaft.

RHEditorial 31. Januar 2020

Wenn der Staat dem Einzelnen die Freiheit nimmt, verarmt die Gesellschaft.

Die liberale Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft hat die Grundlage für unseren heutigen Wohlstand gelegt.

Heute lassen  Wohnungsknappheit und ein sich veränderndes Klima den Ruf nach Regulierung, nach weniger Markt und mehr Staat immer lauter werden.

Dabei soll der Staat nicht nur die Märkte zügeln, sondern auch die am Markt erzielten Einkommen und daraus gebildeten Vermögen im Namen der sozialen Gerechtigkeit umverteilen.

Aber die Abkehr von der liberalen Ordnung bringt nicht nur wirtschaftliche Verluste, sie stiftet auch gesellschaftlichen Unfrieden.

Sachfragen werden zu Haltungsfragen, wer widerspricht, wird zur moralischen Unperson gemacht.

Einzelne politische Parteien und einflussreiche Interessengruppen versuchen mit zunehmendem Erfolg, die Staatsgewalt und die öffentliche Meinung in ihrem Sinne zu steuern.

Wir von RHE haben dazu eine klare Meinung:

Die Idee, Gesellschaft und Wirtschaft mit einem einheitlichen Willen zu leiten, gibt es schon länger, sie hat bislang noch nirgendwo auf diesem Planeten zum Wohl der Menschen funktioniert.

Liberale Prinzipien über Bord werfen bedeutet letztlich, den Ast abzusägen, auf dem alle sitzen.

Wohnungsknappheit und ein sich veränderndes Weltklima sind vor allem Herausforderungen, die wir mit klarem Kopf, Vernunft, Wissenschaft und den Mitteln der freien und sozialen Marktwirtschaft bewältigen können.

Wenn wir die über Jahrhunderte errungene Freiheit und unseren heutigen Wohlstand nicht verlieren wollen,

braucht es auch die bürgerliche Stimme, die sich bemerkbar macht und genau dafür einsetzt,

braucht es neuen liberalen Aufbruch.

Ernst M. Ehrenkönig
CEO/ Managing Partner